Herzlich Willkommen!

Im April 2015 ist die Region „Aller-Fuhse-Aue“ offiziell als LEADER-Region für die Förderperiode 2014-2020 anerkannt worden. Die Einsetzung des LEADER-Managements erfolgte im Januar 2016. In den kommenden Jahren wollen wir gemeinsam viele Projektideen realisieren. Auf den folgenden Seiten können Sie alles über die LEADER-Region "Aller-Fuhse-Aue", unsere Projekte und Ideen sowie über die engagierten Akteure in der Region erfahren.

Aktuelles

Study Visit – Europäische Partnerregionen zu Gast bei der LEADER-Region Aller-Fuhse-Aue

Unter dem Titel „Time for inter-action“ besuchten vom 17. bis 20. Mai Vertreterinnen und Vertreter der schwedischen LEADER-Region Västra Småland und der österreichischen LEADER-Region Oststeirisches Kernland die Region Aller-Fuhse-Aue. Ziel der Zusammenkunft der drei LEADER-Regionen war ein intensiver Erfahrungsaustausch zur Integration geflüchteter Menschen.

 

Dieses in Niedersachsen bislang einzigartige internationale Projekt fußt auf der Fachtagung „Geflüchtete im ländlichen Raum – Strukturen zwischen Haupt- und Ehrenamt neu denken“, die im vergangenen Jahr von der LEADER-Region Aller-Fuhse-Aue – ein Zusammenschluss der Gemeinde Uetze, den Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel sowie dem Celler Stadtteil Altencelle – veranstaltet worden ist.

 

Zur Begrüßung der Gäste aus Österreich und Schweden kamen am Mittwoch im Wienhäuser Mühlengrund über 130  hiesige  hauptamtliche und ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer. Die jeweiligen Regionen wurden eingehend vorgestellt, und anschließend kam es in geselliger Runde schon zu einem regen Gedankenaustausch über das Thema dieses Study Visits.

Foto: Jens-Christian Schulze

Der Auftaktveranstaltung am Mittwoch folgte tags darauf im Amtshof Eicklingen für Gäste wie hiesige Haupt- und Ehrenamtliche ein intensives interkulturelles Kommunikationstraining. Der Kommunikationsfachmann Andreas Sedlag veranschaulichte besonders dank vieler praktischer Übungen, welche Chancen ein gut geschultes Zugehen auf Flüchtlinge bietet.

 

Tag drei der Zusammenkunft stand im Zeichen praktischer Beispiele. Die sieben Österreicher und neun  Schweden teilten sich in zwei Gruppen auf und besuchten das KESS  Familienzentrum in Nienhagen und die Kunstspirale in Hänigsen sowie die Vereine Landungsbrücke und Ausbildung im Verbund pro regio sowie das Familienhaus in Uetze.

Foto: Jens-Christian Schulze

Schwerpunkte der Besichtigungstouren waren Koordination und Qualifikation Ehrenamtlicher; Supervision, Begleitung, Beratung und kunsttherapeutische Ansätze zur Traumabewältigung; Integration in Ausbildung und Beruf, Einsatz von Ehrenamtlichen in „Kleiderkammern“ und Unterstützung beim Spracherwerb.

 

Zum Abschluss der Besichtigungstouren stand eine gemeinsame Fahrt mit der Kali-Bahn Riedel auf dem Programm; bei einem gemeinsamen Abendessen im Aller-Haus Langlingen gab es schließlich ausführlich Gelegenheit, die vielen Eindrücke des Tages Revue passieren zu lassen. Bürgermeister Ernst-Ingolf Angermann stellte den Gästen das Kooperationsprojekt „Allerhaus“ zwischen Kirche und Gemeinde vor.

Heimatvereine arbeiten zukünftig zusammen

von links: Henning Rase (Heimatverein Dollbergen), Peter Doms (Heimatbund Uetze) und Horst Wildhagen (Heimatverein Eltze) zusammen mit Gudrun Viehweg (LEADER-Managerin) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Foto: Amtshof Eicklingen

Vergangene Woche trafen sich die Vertreter der Heimatvereine der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“, um eine Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen. Ziel ist die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung bei diversen Projekten.


Als erste Maßnahmen sollen eine gemeinsame Internetseite, ein Film über die Heimatvereine und die Beschilderung von besonderen historischen Orten realisiert werden. Für die Beschilderung wurden bereits erste Ideen und Vorschläge gesammelt. Hierbei sollen nicht nur bestehende, sondern auch ehemalige Standorte dargestellt werden, denen man ihre frühere Funktion nicht mehr ansieht. Diese verschollenen Orte finden sich überall in der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“. Ziel ist es, diese Orte und deren Geschichte für alle erlebbar zu machen.

 

Auf der Veranstaltung zur Kooperationsunterzeichnung wurde den Anwesenden zudem das Heimatnetz des Heimatbundes Niedersachsen vorgestellt. Auf dieser Plattform können die Heimatvereine sich selbst und ihre Arbeit landesweit präsentieren. Das Augenmerk liegt hier auf einer Vernetzung der verschiedenen Akteure. „Gemeinsam erzielt man mehr Aufmerksamkeit“, sagt auch Gudrun Viehweg, LEADER-Managerin der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“.

 

Aus diesem Grund ist die Kooperationsvereinbarung der Heimatvereine in der Region ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Nun können die Förderanträge für die geplanten gemeinsamen Projekte ausgearbeitet werden. Dafür kommen unter anderem EU-Fördermittel aus dem LEADER-Programm in Betracht. Aber auch andere Fördermöglichkeiten sollen je nach Maßnahme überprüft und Mittel aus diesen Programmen beantragt werden.

 

Die Mitglieder der Projektgruppe "Lebendiges Archiv" bei der Veranstaltung zur Kooperationsvereinbarung. Foto: Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft mbH

Kooperationsbesuch aus Österreich und Schweden

Mit dem Projekt „Time for inter-action“ tauscht sich die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ international mit zwei Partnerregionen aus Österreich und Schweden aus. Ziel ist die Schaffung von neuen Perspektiven für die lokale Jugend mit und ohne Flüchtlingshintergrund im ländlichen Raum.


Kooperation ist eines der sieben Prinzipien des LEADER-Ansatzes. Anbahnung und Umsetzung von Kooperationsprojekten kann sowohl im interterritorialen (innerhalb des Mitgliedstaates), als auch im transnationalen Bereich zwischen Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten durchgeführt werden. Kooperationen können Wissen und Bewusstsein über neue Möglichkeiten und Wege, an Herausforderungen heranzugehen, erhöhen. Die Zusammenarbeit im Rahmen von LEADER-Kooperationsprojekten kann Innovation vorantreiben, helfen „über den Tellerrand“ zu schauen und neue Kompetenzen und Fähigkeiten zu erwerben.

 

Die Herausforderung vor der die LEADER-Regionen „Zeitkultur – Oststeirisches Kernland“ aus Österreich, „Västra Småland“ aus Schweden und „Aller-Fuhse-Aue“ aus Deutschland stehen, ist die Integration von Geflüchteten. Im Rahmen des gemeinsamen, transnationalen Projektes soll es zu einem Wissens- und Erfahrungsaustausch zu den Themen Berufsorientierung junger Menschen, Kultur und Kreativität sowie Koordination der Arbeit von Ehrenamtlichen mit Geflüchteten kommen.

 

Die Stärke der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ liegt in der Koordination der Arbeit von Ehrenamtlichen mit Geflüchteten. So konnte im vergangenen Jahr eine gemeinsame Tagung „Strukturen zwischen Haupt- und Ehrenamt neu denken“ organisiert und anschließend über 45 Ehrenamtliche zu Integrationslotsen ausgebildet werden. Dieses Engagement hat großes Interesse bei den beteiligten LEADER-Regionen aus Österreich und Schweden hervorgerufen, so dass in der Zeit vom 17. bis zum 20. Mai Vertreter aus diesen Regionen zu einem study visit in die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ kommen.

 

Im Rahmen des study visits präsentieren sich die lokalen Initiativen, die sich aktiv für die Integration von Geflüchteten einsetzen: Dies sind das Familienhaus KESS in Nienhagen, der Verein Landungsbrücke aus Uetze, das Familienhaus Uetze sowie die Kunstspirale in Hänigsen.

 

Die Projektverantwortlichen der LEADER-Region Aller-Fuhse-Aue. Foto: Amtshof Eicklingen Plaungsgesellschaft mbH

 

Folgender Pressebericht zum "study visit" wurde in der HAZ veröffentlicht:

HAZ - Leader-Regionen lernen voneinander. 20.05.2017
170520 HAZ - Leader-Regionen lernen vone[...]
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Regionale Integrationskonferenz zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement"

Am 6. März 2017 fand die vierte Integrationskonferenz des Bündnisses "Niedersachsen packt an" unter der Überschrift 'Bürgerschaftliches Engagement' in Hannover statt. Unter dieser Überschrift sind dort zentrale Akteurinnen und Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen von Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik zusammen gekommen, um sich zu informieren und gemeinsam zu diskutieren.


Die Ergebnisse der Integrationskonferenz  aus Hannover werden, wie auch schon zu den Themen 'Sprache', 'Arbeit' und 'Wohnen und Leben' in 2016 in 'Regionalen Integrationskonferenzen' - organisiert durch die Ämter für regionale Landesentwicklung - vertieft.


Die regionale Integrationskonferenz zum Thema 'Bürgerschaftliches Engagement' wird für den Amtsbezirk Leine-Weser am 9. Mai 2017 von 10.00 bis ca. 14.30 Uhr im Szenario in Hildesheim stattfinden.

 

Im ersten Teil der Veranstaltung werden gute Beispiele aus der Region Leine-Weser vorgestellt. Dabei erhalten ausgewählte Akteure die Gelegenheit ihre Arbeit/ ihr Projekt/ oder ihre persönliche Geschichte in einer Talkrunde zu präsentieren.

 

Im zweiten Teil wird ein ‚Interkulturelles Training für Multiplikatoren in der Flüchtlingsarbeit‘ angeboten. Das Training ist konzipiert für ehrenamtliche, nebenamtliche sowie hauptamtliche Helferinnen und Helfer und vermittelt grundlegende Methoden des interkulturellen Trainings, die vor Ort in der Arbeit mit Flüchtlingen umgesetzt werden können.

 

Weitere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.

 

Einladungsflyer 4. Regionale Integrationskonferenz
Einladung_RIK_BuergerschaftlichesEngagem[...]
PDF-Dokument [858.6 KB]

Fortbildung „Gemeinschaftliche Wohnprojekte und ambulant betreute Wohngemeinschaften: Initiieren, realisieren und fördern“

Gemeinschaftliche Wohnprojekte zur Miete, im Eigentum oder in neuen Genossenschaften: Immer mehr Menschen suchen Gemeinschaft, Unterstützung im Alltag und ein tragfähiges soziales Netz. Ihr Ziel ist es, in ihrer individuellen Wohnung und dabei gleichzeitig in einer lebendigen und verlässlichen Nachbarschaft aktiv und gemeinschaftlich zu leben. Bei Pflege- und Betreuungsbedarf bieten ambulant betreute Wohngemeinschaften die Möglichkeit zum selbstbestimmten und gemeinschaftlichen Leben - in einer großen Wohnung mit Einzelzimmern und Gemeinschaftsbereichen.

 

Das Niedersachsenbüro Neues Wohnen im Alter lädt zu einer Fortbildung zum Thema: "Gemeinschaftliche Wohnprojekte und ambulant betreute Wohngemeinschaften: Initiieren, realisieren und fördern" am Donnerstag, den 27. April 2017 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser in Hildesheim ein.

 

Die Kosten für das Seminar betragen 59,- Euro incl. Seminarunterlagen und Getränke (35,- Euro für Mitglieder des FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. www.fgw-ev.de).

 

Weitere Informationen finden Sie im Fortbildungsflyer.

 

Das vollständige Programm finden Sie im Termineintrag auf der Website des Niedersachsenbüros.

Aller-Fuhse-Aue Finalist beim bundesweiten Wettbewerb "Gemeinsam stark sein"

Seit 2010 prämiert die dvs – Netzwerk Ländliche Räume durch den Wettbewerb „Gemeinsam stark sein“ innovative und erfolgreiche Projekte der ländlichen Entwicklung. Im Jahr 2016 standen Projekte im Fokus, die Menschen im Dorf zusammenbringen und die soziale Inklusion erleichtern. Die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ hat mit dem Projekt „Wissensnetz Aller-Fuhse-Aue“ an diesem Wettbewerb teilgenommen und es bis in die Endausscheidung geschafft. Somit gehört das Wissensnetz zu den 24 Finalisten aus ganz Deutschland. Dieser Erfolg konnte nur durch die vielen aktiven Bürgerinnen und Bürger, deren Ideen und ihr großes Engagement erreicht werden.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt „Wissensnetz Aller-Fuhse-Aue“.

Urkunde Wettbewerb
Urkunde.pdf
PDF-Dokument [5.5 MB]

Film zur Flüchtlingstagung

Die Zusammenfassung der Veranstaltung "Geflüchtete im ländlichen Raum - Strukturen zwischen Haupt- und Ehrenamt neu denken." als Film finden Sie hier.

Anbahnungstreffen für ein transnationales Kooperationsprojekt

Die Arbeit der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ findet bereits internationale Beachtung. Auf Initiati­ve der LEADER-Region „Oststeirisches Kernland“ wurde die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ ange­fragt, bei einem Anbahnungstreffen für ein transnationales Kooperationsprojekt zum Thema „Koor­dinierte Flüchtlingsunterstützung in ländlichen Regionen: Jugend, Jobs und Kultur“ mitzuwirken. Ziel von Kooerperationsprojekten ist es, in den Austausch mit anderen europäischen LEADER-Regionen zu kommen und einen Erfahrungsaustausch sowie gemeinsame Projekte zu initiieren.

Am 8. Juni 2016 fand in Hartberg/Österreich dieses Anbahnungstreffen statt. Neben der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ - als einzige LEADER-Region aus Deutschland - nahmen LEADER-Regionen aus Österreich, Finnland und Schweden teil. Unter professioneller Anleitung wurde einen Tag lang intensiv über das Thema „Koordinierte Flüchtlingsunterstützung in ländlichen Regionen“ diskutiert. In Arbeitsgruppen wurden Arbeitspakete u.a. zur Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten, lokaler Um­setzungsaktivitäten erarbeitet.

Die Vertreter der anderen LEADER-Regionen waren vor allem an einer Hospitationsreise in die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ interessiert. Bis Ende diesen Jahres sollen die Vorbereitungen in­nerhalb der Lokalen Aktionsgruppen abgeschlossen sein, damit im nächten Jahr der Schritt der Um­setzung erfolgen kann.

 

Anbahnungstreffen mit der LEADER-Region "Grünes Band" am 11.08.2016

Am 11. September fand im Amtshof Eicklingen ein erstes Kennenlernen zwischen Vertretern der LEADER-Region "Aller-Fuhse-Aue" und "Grünes Band im Landkreis Helmstedt" statt.

 

Bei dem Treffen wurden Kooperationsmöglichkeiten erörtert.

Auf besonderes Interesse stießen Projekte aus dem sozialen und kulturellen Bereich, wie beispielsweise die Aktivitäten zur Organisation von ehrenamtlicher Betreuung Geflüchteter oder die Zusammenarbeit der dörflichen Treffpunkte wie der Kunstspirale Hänigsen, dem Familienhaus Uetze und dem KESS e. V. (Wissensnetz Aller-Fuhse-Aue). Weiterer Anknü­pfungspunkt könnte die Aller – als verbindendes Element – sein. Beide Regionen stehen vor vergleichbaren Herausforderungen insbesondere im Bereich der ländlichen Infrastrukturausstattung.

 

Zur weiteren Vertiefung dieser Themen soll das nächste Treffen Mitte Oktober in Schöningen im Paläon stattfinden.

 

Sommerfest der LEADER-Region am 11.08.2016

Am vergangenen Donnerstag trafen sich rund 70 Projektträger, kommunale Vertreter und Netzwerker beim Sommerfest der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“, um sich bei Köstlichkeiten aus dem Smoker und Antipasti zu den Projekten in der LEADER-Region auszutauschen.

 

Das Regionalmanagement der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ lud am 11. August zum diesjährigen Sommerfest im Antikhof Drei Eichen in Bröckel ein. Trotz eher herbstlicher Wetterlage wurde angeregt geklönt und gefeiert.

Werner Backeberg begrüßte als Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe die Gäste, gab einen kurzen Einblick zu den laufenden Projekten in der Region und betonte die gute Zusammenarbeit.

 

Bei entspannter Atmosphäre kamen politische Vertreter mit privaten Projektträgern ins Gespräch und konnten sich neben den Projekten in der Region zu aktuellen Themen vor Ort austauschen.

 

Besonders erfreulich war die Teilnahme von Vertretern der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“. Im Vorfeld des Sommerfestes fand ein inhaltlicher Austausch zwischen den zwei LEADER-Regionen statt.

Auf besonderes Interesse stießen Projekte aus dem sozialen und kulturellen Bereich, wie beispielsweise die Aktivitäten zur Organisation von ehrenamtlicher Betreuung Geflüchteter oder die Zusammenarbeit der dörflichen Treffpunkte wie der Kunstspirale Hänigsen, dem Familienhaus Uetze und dem KESS e. V. (Wissensnetz Aller-Fuhse-Aue). Weiterer Anknü­pfungspunkt könnte die Aller – als verbindendes Element – sein. Beide Regionen stehen vor vergleichbaren Herausforderungen insbesondere im Bereich der ländlichen Infrastrukturausstattung.

Flüchtlingstagung der LEADER-Region am 17.06.2016

An der Tagung "Geflüchtete im ländlichen Raum" nahmen rund 70 haupt- und ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer teil. Als besonders wichtig wurde die Integration von jungen und weiblichen Gefüchteten identifiziert. Dazu ist neben der Kinderbetreuung auch die Mobilität der Geflüchteten von Bedeutung. Mehr dazu hier.

Land Aktuell - Newsletter der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume

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Den aktuellen Newsletter "Land Aktuell" mit verschiedenen Themen, Terminen und Veröffentlichungs- und Veranstaltungshinweisen zum Thema ländlicher Raum finden Sie hier.

 

 

 

Regionalmanagement für die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“

v.l. stehend: Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube, Bürgermeister Werner Backeberg v.l. sitzend: Samtgemeindebürgermeister Helfried H. Pohndorf, Gudrun Viehweg

26.01.2016

Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung steht für die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ wieder ein professionelles Regionalmanagement zur Verfügung. LEADER ist ein bewährtes Instrument zur Förderung innovativer Ideen und Projekte, die maßgeblich zur Entwicklung und Stärkung des ländlichen Raums beitragen.

 

Im April 2015 wurde die Region „Aller-Fuhse-Aue“ vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium als LEADER-Region für die Förderperiode 2014-2020 ausgewählt. Damit stehen der Region 2,4 Millionen Euro an EU-Fördermitteln zur Verfügung. Auf Grundlage des Regionalen Entwicklungskonzeptes „Aller-Fuhse-Aue“ können über die Lokale Aktionsgruppe „Aller-Fuhse-Aue“ Förderanträge beim zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung in Verden eingereicht werden. Die Lokale Aktionsgruppe hat im vergangenen Jahr bereits die ersten Projektanträge geprüft und genehmigt. Die Projektträger müssen jetzt bis zum 15. Februar ihre Anträge beim Amt in Verden einreichen.

 

Für neue Projekte und Projektideen steht ab sofort das neue Regionalmanagement zur Verfügung. Wie in der vergangenen Förderperiode betreut die Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft aus Eicklingen die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“. Ansprechpartnerin ist Frau Gudrun Viehweg und Herr Michael Schmidt. Das Team übernimmt die Aufgabe des Koordinators, Moderators, Impulsgeber und Unterstützers und berät Projektträger bei der Projektentwicklung und Umsetzung.

 

Projektträger können sich direkt mit dem Regionalmanagement in Verbindung setzen oder sich über die Ziele und Inhalte der Region über die Internetseite informieren. Projektträger, die für ihr Projekt eine Förderung erhalten und ihr Projekt 2017 umsetzen möchten, müssen bis Anfang September ihren Projektantrag beim Regionalmanagement einreichen. Gefördert werden Projekte in den Bereichen „Naherholung, Kultur und Tourismus“, „Miteinander der Generationen“, „Regionale Wirtschaftsentwicklung und Landwirtschaft“ sowie „Energie und Umwelt“.

Neue Kulturroute führt durch die Region Aller-Fuhse-Aue

Ob Kloster Wienhausen, Herrenhäuser Gärten oder das Fagus-Werk in Alfeld: Die im Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover (EWH) mit der Region Hannover zusammengeschlossenen Kreise, Städte und Kommunen haben eine Vielzahl an Kulturgütern zu bieten. Insgesamt 26 dieser Sehenswürdigkeiten sind ab dem 10. Juli 2015 über einen neu ausgewiesenen Fernradwanderweg miteinander verbunden.

 

In 20 unterschiedlich langen Etappen führt die 800 Kilometer lange Kulturroute zu Zielen wie dem Celler Schloss, den mittelalterlichen Klöstern Wienhausen, Loccum und Walsrode, den Welterbestätten Fagus-Werk in Alfeld sowie Dom und St. Michaelis in Hildesheim, dem Mausoleum in Stadthagen, dem Sprengel-Museum für Moderne Kunst und den weltberühmten Herrenhäuser Gärten in Hannover. Aber auch die Rattenfängerfreilichtspiele in Hameln, die Domfestspiele in Bad Gandersheim, Rausch SchokoLand in Peine und der Weltvogelpark Walsrode sowie weitere großartige Kulturangebote sind zu entdecken.

 

Im Landkreis Celle verläuft die Kulturroute teilweise auf dem Allerradweg und verbindet das Kloster Wienhausen als besonderes Kulturgut mit der Celler Altstadt, dem Schloss, den Celler Museen, dem historischen Wasserkraftwerk Oldauer Schleuse und dem Deutschen Erdölmuseum in Wietze. Eine Ergänzungsstrecke führt zur Gedenkstätte Bergen Belsen. Eine der verschiedenen Teilrouten (Alternativeroute 9a) führt auf ihrer Etappe mitten durch die Region Aller-Fuhse-Aue. Weitere Informationen zum Routenverlauf und zu den Kulturangeboten finden Sie hier.

 

(Quelle: Pressestelle Landkreis Celle, Abbildung: Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover)

Landesbeauftragte überreicht Urkunde

Am 07. Mai hat die Landesbeauftragte Jutta Schiecke die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Leader-/ILE-Wettbewerb für die EU-Förderperiode 2014-2020 im Amtshof Eicklingen überreicht.

 

Bereits am 23.04.2015 hatte der Niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Christian Meyer die 61 Leader- bzw. ILE-Regionen, die erfolgreich am Leader-/ILE-Wettbewerb teilgenommen haben, bekanntgegeben.

 

Neben den drei Mitgliedern des Landtages MdL Maximilian Schmidt, MdL Ernst-Ingolf Angermann  und MdL Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens nahmen auch zahlreiche Mitglieder der LAG Aller-Fuhse-Aue an der feierlichen Übergabe teil. Als LAG-Vorsitzender nahm Herr Werner Backeberg die Urkunde offiziell entgegen.

 

Bis September diesen Jahres werden die geförderten niedersächsischen Regionen sich aber noch gedulden müssen, erst ab diesem Zeitpunkt wird es eine rechtskräftige Förderrichtlinie des Landes Niedersachsen geben und auch das Landeskonzept von der EU genehmigt werden.

 

 

Urkunde der LEADER-Region Aller-Fuhse-Aue
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Region „Aller-Fuhse-Aue“ jetzt LEADER-Region!

Region Aller-Fuhse-Aue/Eicklingen. – Das Engagement und die Ausdauer der Bürgerinnen und Bürger der Region „Aller-Fuhse-Aue“ haben sich bezahlt gemacht. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die Region offiziell als LEADER-Region anerkannt. 

 

Auf der heutigen Pressekonferenz im Landwirtschaftsministerium gab Minister Christian Meyer offiziell die LEADER-Regionen für die EU-Förderperiode 2014-2020 bekannt. Über 60 Regionen hatten sich als LEADER-Region beworben, doch nur 41 wurden anerkannt. Mit dabei die Region „Aller-Fuhse-Aue“ mit den Samtgemeinden Flotwedel und Wathlingen, der Gemeinde Uetze sowie dem Ortsteil Altencelle der Stadt Celle. Mit dieser Anerkennung stehen der Region 2,4 Mio. Euro für die Förderperiode 2014-2020 aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Verfügung. LEADER steht für "Liasion entre actions de développement de l'économie rurale" und bedeutet frei übersetzt "Sektor übergreifende Initiativen zur Entwicklung der ländlichen Gebiete". Ziel der EU und des Land Niedersachsen ist es, die Regionalentwicklung in ländlichen Gebieten auf Basis freiwilliger Kooperationen zu unterstützen.

 

Maßgeblich an der Erarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzeptes „Aller-Fuhse-Aue“ beteiligt war die Lokale Aktionsgruppe (LAG). Ihr gehören neben den Kommunen über 30 so genannte Wirtschafts- und Sozialpartner an. Die Lokale Aktionsgruppe entscheidet zukünftig über die Vergabe der Fördermittel. Unter dem Leitsatz „Mitmachen! Mehr wissen! Mehr tun! sind alle Bürgerinnen und Bürger aus der Region „Aller-Fuhse-Aue“ aufgefordert, sich mit Ideen, Projekten oder ihre Mitarbeit in den Prozess einzubringen. Dabei geht es um die Themen wie Naherholung, Tourismus und Kultur, Miteinander der Generationen, regionale Wirtschaftsentwicklung und Landwirtschaft, Identitätsbildung sowie Energie und Umwelt.

 

Seit 2007 arbeiten die Kommunen der Region „Aller-Fuhse-Aue“ erfolgreich zusammen. In der vergangenen Förderperiode 2007-2013 konnten dadurch zahlreiche gemeinsame Projekte umgesetzt werden. Diese Arbeit soll jetzt als LEADER-Region fortgesetzt werden.

Übergabe LEADER-Konzept „Aller-Fuhse-Aue"

Eicklingen, 07.01.2015. Es ist soweit – das neue LEADER-Konzept 2014-2020, das sogenannte Regionale Entwicklungskonzept (REK) - für die Gemeinden der Region „Aller-Fuhse-Aue" liegt vor. Das REK wurde heute dem Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg vom Samtgemeindebürgermeister Flotwedel, Herrn H. Pohndorf, offiziell übergeben.

 

An der offiziellen Übergabe des Regionalen Entwicklungskonzeptes „Aller-Fuhse-Aue" nahmen neben den Mitgliedern der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) auch die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann sowie die Landtagsabgeordneten Ernst-Ingolf Angermann und Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens teil. Besonderes Highlight der Bewerbung ist ein Imagefilm über die Region „Aller-Fuhse-Aue". In diesem Film stellt sich die Lokale Aktionsgruppe vor und die Strategie der Region wird erläutert. Neben diesem Film stellten die LAG-Mitglieder, Herr Otto Munzel aus Wienhausen, Herr Jaromir Remes aus Eicklingen und Angela Wolter aus Nienhagen, die Handlungsfelder des Regionalen Entwicklungskonzeptes „Aller-Fuhse-Aue" vor. Vor allem in den Bereichen Naherholung, Kultur und Tourismus sowie im Miteinander der Generationen sollen in den nächsten Jahren Projekte entwickelt und umgesetzt werden.

 

Über hundertsiebzig Seiten stark ist das Regionale Entwicklungskonzept „Aller-Fuhse-Aue", das die Bewerbungsgrundlage für den Förderzeitraum 2014–2020 um Fördermittel des europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) bildet. Herr Siegfried Dierken nahm das Konzept mit dem Titel „Mitmachen! Mehr wissen! Mehr tun! von Samtgemeindebürgermeister H. Pohndorf entgegen.

Vorausgegangen war ein monatelanger Arbeits- und Abstimmungsprozess unter Mitwirkung der Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe und den Kommunen. In mehreren Sitzun-gen der Steuerungsgruppe und der Lokalen Aktionsgruppe sowie in Arbeitskreissitzungen hatten sich die Bürgerinnen und Bürger aus der Region engagiert in den Prozess eingebracht, die Handlungsfelder identifiziert und mit möglichen Projektideen untersetzt.

 

„Mithilfe der LEADER-Fördermittel sind wir in der Lage, attraktive Projekte zur Stärkung des ländlichen Raumes zu verwirklichen und so die Lebensqualität in unserer Region zu erhöhen", betonte Herr Pohndorf. Gleichzeitig bedankte er sich für das große ehrenamtliche Engagement der Wirtschafts- und Sozialpartner. Nun heißt es abwarten und Daumen drücken, dass die Region vom Landwirtschaftsministerium den Zuschlag als LEADER-Region erhält. Mit einer Entscheidung wird zwischen März und April diesen Jahres gerechnet.

 

Weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie.