Bewilligte Projekte

Einrichtung eines Integrationstreffs als zentrale Anlaufstelle für geflüchtete Menschen in Dollbergen

Projektträger: TSV Dollbergen


Ort: Dollbergen


Geplante Förderung über: Bundesprogramm Ländliche Entwicklung – 500 Landinitiativen


Geplante Umsetzung: 2017 / 2018


Projektbeschreibung: Nach Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung möchte der TSV Dollbergen eine zentrale Anlaufstelle zur besseren Integration der geflüchteten Menschen schaffen, das bestehende ehrenamtliche Engagement in der Bevölkerung aufrechterhalten und weiter unterstützen. Die im Ort lebenden Flüchtlinge sollen besser in die dörfliche Gemeinschaft integriert und die Vernetzung der Bürger verbessert werden. Zudem soll ein lokales Bildungs- und Beratungsangebot vor Ort aufrechterhalten und ausgebaut werden. Im Rahmen des Projektes sind als Maßnahmen unter anderem die Installation von Deutsch- und Integrationskursen vor Ort, eine Kooperation und Vernetzung mit regionalen Vereinen und Verbänden, die Einrichtung eines Dorfcafés, Aufbau einer Frauen- und Müttergruppe, Kreativ- und Sportangebote und die Begleitung und Betreuung von Ehrenamtlichen.

 

Stärkung des ländlichen Raumes – Deutsch als Schlüssel zur Arbeitswelt - Ergänzender Sprachunterricht für Migranten zur Unterstützung beim Erlangen der Ausbildungsreife bzw. Beschäftigungsfähigkeit

Projektträger: Landungsbrücke e.V.


Ort: Uetze


Geplante Förderung über: Bundesprogramm Ländliche Entwicklung – 500 Landinitiativen


Geplante Umsetzung: 2017 / 2018


Projektbeschreibung: Zusätzlich zu den bestehenden Sprachangeboten bitten die Geflüchteten um Möglichkeiten, sich auf Deutsch zu unterhalten, da untereinander ausschließlich in der Muttersprache gesprochen wird. Zielsetzung des Projektes ist es daher Möglichkeiten zu bieten, sich auf Deutsch auszutauschen. Unter anderem sollen Themen aus dem Bereich „Deutsch am Arbeitsplatz“ erarbeitet und eine kontinuierliche Bindung an die jeweilige Sprachlerngruppe erreicht werden. Über gemeinsames Essen und Freizeitaktivitäten soll der Sprachumgang wie nebenbei gefördert werden.

 

Stärkung des ländlichen Raums - durch Fachkräftesicherung in "Grünen Berufen"

Projektträger: Landungsbrücke e.V.


Ort: Uetze


Geplante Förderung über: Bundesprogramm Ländliche Entwicklung – 500 Landinitiativen


Geplante Umsetzung: 2017 / 2018


Projektbeschreibung: Im ländlichen Raum zeichnet sich ein Fachkräftemangel vor allem im Bereich der Landwirtschaft ab. Schon heute kommen viele Arbeiter eher aus dem europäischen Raum denn aus Deutschland. Durch Aufzeigen von Berufsmöglichkeiten in "Grünen Berufen" soll gezielt dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Durch mehrere einwöchige Praktika in verschiedenen Betrieben, Sprachunterricht und einem abschließenden mehrwöchigen Praktikum sollen den Geflüchteten Einblicke in die deutsche Landwirtschaft vermittelt werden. Zielsetzung des Projektes ist, die Teilnehmenden auf Wunsch und bei Eignung in ein Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnis  zu vermitteln.

 

Touristische Attraktivitätssteigerung und Stärkung der Naherholung durch Umsetzung Rundwanderwegekonzept Klostergemeinde Wienhausen

 

Projektträger: Klostergemeinde Wienhausen

Ort: Wienhausen

Förderung über: LEADER (LAG-Budget)

Investitionskosten: 84.358 Euro

Fördersumme: 67.357 Euro

Umsetzung: 2017

Projektbeschreibung: Sowohl im Fremdenverkehrskonzept für die Samtgemeinde Flotwedel aus 1996 als auch in der Soziokulturellen Dorferneuerung im Flotwedel wurde die Schaffung von Wanderwegen diskutiert. Man beschränkte sich damals darauf, verschiedene Wanderwege in den Ortsplan einzuzeichnen. Die Touren wurden weder ausgeschildert, noch gab es entsprechende Erläuterungen. Nur vereinzelt wurden Wege durch Einheimische als „Wanderweg“ genutzt. Im Büro der Tourismusinformation der Lüneburger Heide GmbH wird vermehrt durch Tagestouristen des Klosters Wienhausen nach Wanderwegen um und in Wienhausen nachgefragt. Örtliche Wandergruppen und -sparten bekunden immer mehr ihren Wunsch nach ausgeschilderten Wanderwegen im Flotwedel. Aus diesen Interessenbekundungen heraus bildete sich 2016 die Projektgruppe „Rundwanderwege Wienhausen“.

Insgesamt wurden fünf Rundwanderwege in unterschiedlichen Längen (1,5 km – 13 km) konzipiert. Die Wanderwege führen zumeist entlang vorhandener Wege. Die Wegeführung wird durch Wegweiserstandorte und Markierungspfosten ausgeschildert. Infotafeln erläutern Projekte und Naturattraktionen. Neue Ratsplätze werden unter Berücksichtigung der vorhandenen Infrastruktur geschaffen. Eine Infotafel beschreibt am Startpunkt alle Touren. Eine Übersichtskarte und spezielle Flyer, die die Wanderrouten und besondere Orte beschreiben, sollen entwickelt, erstellt und an verschiedenen Stellen ausgelegt werden.

Projektbewertungsbogen
Bewertungsbogen Wienhausen Rundwanderweg[...]
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Inwertsetzung und Stärkung der Attraktivität und der ganzjährigen Nutzung des Umweltbildungs- und Naturerlebniszentrums "Naturkontaktstation Wathlingen" durch Umnutzung und Umbau einer mehrteiligen, historischen Holzgarage als Veranstaltungsraum

Projektträger: Samtgemeinde Wathlingen

Ort: Wathlingen

Förderung über: LEADER (LAG-Budget)

Investitionskosten: 93.085 Euro

Fördersumme: 74.500 Euro

Umsetzung: 2017 bis 2018

Projektbeschreibung: Die Naturkontaktstation – Umweltbildungs- und Naturerlebniszentrum der Samtgemeinde Wathlingen besteht seit 2008. Für das Tourismus- und Freizeitangebot der Region „Aller-Fuhse-Aue“ ist die Naturkontaktstation bereits ein etabliertes Ausflugsziel mit Erlebniskomponente. Die Kombination ortsnahe Erholung, vielfältiges öffentliches Veranstaltungs- und Kulturprogramm und als Anschauungsbeispiel gestaltete kleinräumige Lebensstätten mit artenreicher Fauna und Flora auf überschaubarer Fläche ist besonders reizvoll.

In Kooperation mit Schulklassen, Auszubildenden des Bauhofes und des Christlichen Jugenddorf Westercelle und ehrenamtlich Tätigen sind verschiedene Erlebnis- und Lernbereiche sowie Kleinbiotope entstanden. Generell steht bei den Projekten Nachnutzung, Recycling und schonender Umgang mit Ressourcen im Vordergrund. Die Inklusion von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen ist bei der Garten- und Wegeumgestaltung bereits angefangen und soll bei dem Aufbau des neuen Gebäudes durch Rampen und entsprechende Sanitäranlagen weiterverfolgt werden. Grundgedanke der Naturkontaktstation ist, „Mit Hand, Herz und Verstand Spaß an der Begegnung mit und in der Natur“ zu haben.

Als Ergänzung zu den bestehenden kleinen Projektbereichen ist der Bau eines festen, umweltverträglichen und barrierefreien Gebäudes für 30 Personen geplant. Für das Gebäude ist die Nachnutzung einer nicht mehr benötigten, mehrstelligen Holzgarage vorgesehen. Das Projekt „Gebäude für Umweltbildung und Kultur“ ermöglicht die Ergänzung der bestehenden Naturkundeausstellung, Erweiterung des Kulturprogramms, Ausdehnung des Informations- und Veranstaltungsangebotes, die Nutzung moderner Medien für Schulungszwecke, die Verlängerung der derzeitigen 7-monatigen Saison sowie Wetterschutz bei Veranstaltungen und Gruppenbesuchen.
 

Projektbewertungsbogen
Bewertungsbogen Wathlingen Naturkontakts[...]
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Inwertsetzung und Stärkung des Freibads Hänigsen "Das Bad von allen für alle" als sozialer Veranstaltungsort und Treffpunkt durch Beckenbodensanierung des großen Schwimmbeckens

Projektträger: Freibad Hänigsen eG

Ort: Hänigsen

Förderung über: LEADER (LAG-Budget)

Investitionskosten: 328.967 Euro

Kofinanzierung: Gemeinde Uetze

Fördersumme: 176.600 Euro

Umsetzung: 2017 bis 2018

Projektbeschreibung: Das Hänigser Freibad wurde 1956 von der Gemeinde Hänigsen gebaut, um für Bergleute und Arbeiter der Erdölgesellschaften einen sportlichen und sozialen Ausgleich für die harte Arbeit zu schaffen. Es ist als Sportbad Teil der örtlichen Industriekultur. Die Freibad Hänigsen eG ist eine gemeinnützige Genossenschaft, die vor fünf Jahren das kommunale Bad von der Gemeinde Uetze übernommen hat und es mit großem Erfolg vorwiegend ehrenamtlich betreibt. 1.250 Anteilseigner sind so mit ihrem Bad eng verbunden. 18 Vereine, Organisationen und Sparten halten Genossenschaftsanteile. Das Bad wurde aufgrund seines hohen Gemeinwohlbeitrages von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen mit dem Public Value Award 2016 ausgezeichnet. Ziel der Genossenschaft ist es, die Nachhaltigkeit des Gesamtprojektes abzusichern, um diesen sportlichen, sozialen, kulturellen und gemeinschaftsbildenden Treffpunkt weiterhin auf Funktion und Zukunft zu trimmen.
Ein wichtiger Baustein ist die Sanierung des Beckenbodens im großen Schwimmerbecken. Hierzu sollen die vorhanden Estrichflächen und Fliesen entfernt und durch eine Folienlösung ersetzt werden.

Projektbewertungsbogen
Bewertungsbogen Hänigsen Freibad.pdf
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Stärkung der Kulturregion „Aller-Fuhse-Aue" durch Planung und Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit des FlotART e.V.


Projektträger: FlotART – ein Fest für Kunst und Design im Flotwedel e.V.

Ort: LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“

Förderung über: LEADER (LAG-Budget)

Investitionskosten: 18.750 Euro

Kofinanzierung: Samtgemeinde Flotwedel, Landkreis Celle

Fördersumme: 11.994 Euro

Umsetzung: 2017 bis 2019

Projektbeschreibung: In der Samtgemeinde Flotwedel findet seit 2010 alljährlich das Kunstfest „FlotART“ statt, an dem sich viele Unternehmen, Organisationen und auch Privatpersonen beteiligen. Mehr als 200 Personen engagieren sich künstlerisch und organisatorisch und gestalten in den Dörfern der Samtgemeinde sogenannte „KunstRäume“. Seit 2014 findet die „FlotART“ nunmehr im Wechsel mit dem „FlotART-Kultursommer“ statt. Dieses neue Format beinhaltet mehrere größere Veranstaltungen, die vom Verein FlotART e.V. zentral organisiert werden.

2016 wurde über die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ die Einrichtung einer Geschäftsstelle (räumlich und personell) gefördert. Zur weiteren Stärkung der FlotART wurde für 2017 ein Antrag zur Planung und Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit des FlotART e.V. beantragt und 2017 bewilligt.

 

Projektbewertungsbogen
Bewertungsbogen Flotwedel Flotart.pdf
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Stärkung und Entwicklung der Kulturinitiativen in der Region "Aller-Fuhse-Aue" durch eine Potenzialanalyse "Kulturregion Aller-Fuhse-Aue"

 

Projektträger: Samtgemeinde Wathlingen

Ort: LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue"

Förderung über: LEADER (LAG-Budget)

Investitionskosten: 30.500 Euro

Fördersumme: 24.400 Euro

Projektbeschreibung: Zur Stärkung des Handlungsfeldes „Kultur“ soll eine Potenzialanalyse erarbeitet werden, in der die vorhandenen Veranstaltungsorte innerhalb der LEADER-Region sowie die entsprechenden Akteure erhoben und dargestellt werden. Hierzu bedarf es einer Analyse der vor Ort vorhandenen Strukturen im Hinblick auf Personen, Organisationen und Veranstaltungsmöglichkeiten. Im Ergebnis soll ein Bericht vorgelegt werden mit folgenden Inhalten:

 

  • Recherche und Beschreibung der möglichen Veranstaltungsorte in der Region „Aller-Fuhse-Aue“ und Kontaktaufnahme mit den verantwortlichen Personen / Organisationen
     
  • Recherche und Kontaktaufnahme zu regionalen Akteuren im Bereich Kultur, Durchführung von Workshops, Angebote zur Vernetzung
     
  • Recherche und Kontaktaufnahme zu möglichen Netzwerkpartnern außerhalb der Region (Oper auf dem Lande, Jazz-Club Hannover, etc.)
     
  • Handlungsempfehlungen, Darstellung von Projektideen, Initiativen, Ermittlung von Synergie-Effekten, Bündelung ähnlicher Projekte in den Kommunen der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“
     

Die Potenzialanalyse soll u.a. auch die Erfahrungen aus der Organisation der FlotART aufgreifen. Hier zeigt sich, dass in der Samtgemeinde Flotwedel sehr viel Potenzial für bürgerschaftliches Engagement im kulturellen Bereich vorhanden ist. Die Betreiber der einzelnen Veranstaltungsräume melden sich bisher eigeninitiativ und werden nicht aktiv angesprochen. Die aktive Ansprache kulturinteressierter Personen, Akquisition von Veranstaltungsräumen und die Bündelung einzelner Interessengruppen über Gemeindegrenzen hinweg wird Synergie-Effekte erzeugen und neue Möglichkeiten für die Entwicklung einer Kulturregion „Aller-Fuhse-Aue“ aufzeigen.

Projektbewertungsbogen
Bewertungsbogen Potenzialanalyse Kulturr[...]
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Schutz von Natur und Landschaft durch Beseitigung eines Solabbruchs in der Fuhse

Projektträger: Unterhaltungsverband „Untere Fuhse“

Ort: Bröckel

Förderung über: NLWKN (Fließgewässerentwicklung)

Investitionskosten: 35.000 Euro

 

Fördersumme: 31.500 Euro


Umsetzung: 2017

Projektbeschreibung: An der Fuhse bei Bröckel befinden sich die Reste der ehemaligen Wehranlage Bröckel mit einem Sohlabsturz von etwa 40 cm. Dies verhindert eine ungehinderte Wanderung von Fischen und auch eine ungehinderte Passierbarkeit der Stelle durch Bootswanderer. Mit der Umgestaltung wird die letzte Störstelle im Bereich des Landkreises Celle beseitigt.

 

Projektbewertungsbogen
Bewertungsbogen Bröckel Fuhse.pdf
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Stärkung und Entwicklung der Naherholung und Kultur in der Region "Aller-Fuhse-Aue" durch Anschaffung historischer Schienenfahrzeuge


Projektträger: Kalibahn Niedersachsen Riedel e.V.


Ort: Hänigsen

Förderung über: LEADER (LAG-Budget)


Investitionskosten: 52.860 Euro

Kofinanzierung: Region Hannover, Gemeinde Nienhagen und Landkreis Celle

Fördersumme: 33.830 Euro

Umsetzung: 2016

Projektbeschreibung: Die Route IndustriekulTOUR ist ein virtueller Rundweg zu den Industriebetrieben, Denkmälern und Industriebrachen der Region südlich Celle. Sie zeigt an Beispielen die Wandlungsfähigkeit der Region im Laufe der Jahrzehnte. Von der Landwirtschaft über die Industrialisierung hin zum Standort regenerativer Energien. Im Herzen der Route IndustriekulTOUR liegt die ehemalige Werkseisenbahn der Kali & Salz Bergwerke Hänigsen - Riedel und Wathlingen. Der Verein Kalibahn Niedersachsen Riedel e.V. ermöglicht es Besuchern, die Bahnanlage mit Draisinen zu befahren. So wird auf sportive Weise die industrielle und geschichtliche Entwicklung der Region erlebbar gemacht. Zur weiteren Aufwertung und Stärkung des Vereins wurden zwei historische Schienenfahrzeuge angeschafft sowie Informationstafeln aufgestellt.

Projektbewertungsbogen
Bewertungsbogen Hänigsen Kalibahn.pdf
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Stärkung der Kulturregion „Aller-Fuhse-Aue" durch Einrichtung einer Geschäftsstelle des FlotART e.V.

Projektträger: FlotART – ein Fest für Kunst und Design im Flotwedel e.V.

Ort:
LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“

Förderung über: LEADER (LAG-Budget)

Investitionskosten: 6.300 Euro

Kofinanzierung: Samtgemeinde Flotwedel und Landkreis Celle

Fördersumme: 4.000 Euro

Umsetzung: 2016

Projektbeschreibung: In der Samtgemeinde Flotwedel findet seit 2010 alljährlich das Kunstfest „FlotART“ statt, an dem sich viele Unternehmen, Organisationen und auch Privatpersonen als Akteure beteiligen. Mehr als 200 Personen engagieren sich künstlerisch und organisatorisch und gestalten in den Dörfern der Samtgemeinde Flotwedel sogenannte „KunstRäume“. Mit Mitteln der Kunst gelingt den Akteuren, was auf politischer Ebene schwierig zu erreichen ist: Alle Dörfer der Samtgemeinde sind in einem übergreifenden Projekt vereint und präsentieren sich gemeinsam. Das Kunstfest FlotART ist innerhalb seines fünfjährigen Bestehens sehr stark gewachsen. Um dieser erfreulichen Entwicklung gerecht zu werden, ist die Einrichtung einer festen Geschäftsstelle erforderlich.

 

Projektbewertungsbogen
Bewertungsbogen FlotART.pdf
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Stärkung des Miteinanders der Generationen durch eine Machbarkeitsstudie zur Umnutzung des ehemaligen Rathauses Hänigsen als dorfgemeinschaftlichen Treffpunkt

Projektträger: Verein Kunstspirale e. V.

Ort: Hänigsen

Förderung über: LEADER (LAG-Budget)

Investitionskosten: 6.545 Euro

Kofinanzierung: Gemeinde Uetze

Fördersumme: 4.180 Euro

Umsetzung: 2016


Projektbeschreibung: Auf Basis einer Handlungsempfehlung des im Jahr 2011 veröffentlichten Demografieberichtes hat der Rat der Gemeinde Uetze im Dezember 2014 beschlossen in Hänigsen einen zweijährigen Probebetrieb für einen dorfgemeinschaftlichen Treffpunkt einzurichten. Die Handlungsempfehlung macht deutlich, wie wichtig es ist, reale Treffpunkte zu entwickeln, deren Angebot zwar zielgruppenübergreifend ist, sich aber insbesondere an ältere Bürgerinnen und Bürger richtet. Zudem sind solche Orte der Begegnung eine wichtige Anlaufstelle für Personen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Hier wird bürgerschaftliches Engagement gebündelt, organisiert und gefördert. Die Gemeinde Uetze möchte derartige Begegnungsorte wohnortnah einrichten. Vor Ort sollen stabile, soziale Strukturen entstehen, damit auch Menschen, die aufgrund von Alter oder Behinderung in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, professionelle Unterstützung finden und so möglichst lange im gewohnten Umfeld bleiben können.

Im Rahmen des Probebetriebes wurde bereits ein umfangreiches Angebot an Bildung, Beratung und Begegnung entwickelt. Durch die Kooperationen mit dem Jugendtreff, der Kita-Außenstelle, der Bücherei und dem Heimatmuseum werden bereits jetzt alle Altersgruppen erreicht. Es gibt außerdem spezielle Angebote für Migrantinnen und Migranten (Café Grenzenlos) und mit der „Generationen-Werkstatt“ ein Hilfsangebot für die Reparatur von Fahrrädern, Möbeln und Haushaltsgeräten. Der Probebetrieb zeigt jedoch, dass das Vorhaben „Entwicklung eines dorfgemeinschaftlichen Treffpunktes“ an räumliche Grenzen stößt. Den historischen Gebäuden fehlen die heutzutage notwendigen Infrastrukturen und sie weisen zudem erhebliche Mängel in der Barrierefreiheit auf. Eine Machbarkeitsstudie soll aufzeigen, wie das Gebäude auf einen modernen Stand gesetzt werden kann und Welche Kosten hierfür zu erwarten sind.

 

Projektbewertungsbogen
Bewertungsbogen Hänigsen Umnutzung Ratha[...]
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Förderung des Wissenstransfers und Zusammenarbeit bei Verwaltungsaufgaben durch eine Fachtagung „Flüchtlinge im ländlichen Raum – Strukturen zwischen Haupt- und Ehrenamt neu denken“ und anschließender Schulungseinheit zum Integrationslotsen

Projektträger: Kommunen der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“

Ort: LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“

Förderung über: LEADER (LAG-Budget)

Investitionskosten: 18.500 Euro

Fördersumme: 14.765 Euro

Umsetzung: 2016


Projektbeschreibung: In der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ stellt die Aufnahme und Integration von Geflüchteten alle Kommunen vor große Herausforderungen. Im Kalenderjahr 2015 hatten die einzelnen Kommunen einen sehr hohen Zustrom an geflüchteten Personen (insgesamt ca. 1.200 Personen) zu verzeichnen. Die Organisation der Erstaufnahme wie auch die weitere Integration ist für die Kommunen seitdem eine ständige Aufgabe und hat zu starken strukturellen Veränderungen innerhalb der Verwaltungen geführt. Wenngleich sich die einzelnen Lösungsansätze innerhalb der Mitgliedsgemeinden der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ stark unterscheiden, so besteht Einigkeit darüber, dass für die Integration Geflüchteter dem Engagement ehrenamtlich Tätiger eine zentrale Bedeutung zukommt. Dementsprechend formten sich in den vergangenen Jahren neue und engere Kooperationen der Verwaltungen mit Flüchtlingsinitiativen, Kirchen und anderen caritativen Organisationen. Nicht immer ist diese Zusammenarbeit reibungslos, weil das Verständnis für die wechselseitigen Bedürfnisse, Grenzen und rechtlichen Anforderungen fehlt. Themen wie Datenschutz, fehlende Qualifikation oder die mangelnde Professionalität im Bereich der Sozialarbeit bergen ein hohes Konfliktpotenzial und bedürfen einer sorgsamen Steuerung. Zu beachten ist auch, dass ein Gleichgewicht hergestellt werden muss zwischen Flüchtlingshilfe und der Hilfe für sozial Benachteiligte, damit hier dem Eindruck einer Konkurrenzsituation von vornherein vorgebeugt wird. Diese vielen verschiedenen Anforderungen führen dazu, dass hauptamtliche Mitarbeiter auf Grenzen und Rahmenbedingungen des ehrenamtlichen Engagements hinweisen müssen, was in der Praxis zu Störungen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit führt.

Die Tagung sollte nun allen Akteuren die Gelegenheit geben, gemeinsam Strategien für eine Optimierung der Zusammenarbeit zu entwickeln. Ziel war es, eine Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt zu erreichen, welches einerseits das hohe Engagement aller Beteiligten wertschätzt und andererseits die notwendigen Rahmenbedingungen im Bereich kommunaler Flüchtlingshilfe setzt. Es galt, ein neues Bewusstsein füreinander zu entwickeln und basierend auf dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ eine gemeinsame Position zu erarbeiten. Anschließend wurden in einer Veranstaltungsreihe die Ehrenamtlichen im Umgang mit Flüchtlingen geschult und weitergebildet.

Abschlussdokumentation Flüchtlingstagung
Dokumentation Uetze Flüchtlingstagung.pd[...]
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Projektbewertungsbogen
Bewertungsbogen Tagung Flüchtlingsbetreu[...]
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