Glossar

Hier haben wir für Sie Begriffe zusammengestellt, die im Rahmen der ländlichen Entwicklung immer wieder auftauchen.

 

ArL: Amt für regionale Landesentwicklung, Hauptsitz in Lüneburg. Zuständig für die Region Aller-Fuhse-Aue ist die ARL-Regionaldirektion mit Sitz in Verden. Diese entscheidet im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel über die Bewilligung der eingereichten Anträge.

 

EFRE: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

 

ELER: Europäischer Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums

 

ESF: Europäischer Sozialfonds

 

Fördersatz: Prozentualer Anteil an den förderfähigen Gesamtkosten eines Projekts, der aus einem Fördertopf gewährt wird. Die Fördersätze variieren entsprechend zugrunde liegender Förderrichtlie und Antragsteller. Öffentliche Antragsteller erhalten in der Regel einen höheren Födersatz als private.

 

ILE: ILE steht für Integrierte Ländliche Entwicklung und ist ein EU-Förderprogramm aus dem neuen "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes" (ELER). Die neue Förderperiode gilt für den Zeitraum 2007 bis 2013. Die ILE ist als thematisch übergreifender Prozess (integriert) angelegt und betrifft alle Förderrichtlinien NIedersachsens, sofern eine regionale Prioritätssetzung sinnvoll ist.

 

ILEK: Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept. Es definiert die Entwicklungsziele der Region, legt Handlungsfelder fest und beschreibt vorrangige Entwicklungsprojekte. Das Konzept ist Grundlage einer gemeinsamen Handlungsstrategie und damit von investiven Maßnahmen und Förderungen.

 

LEADER: Abkürzung für "Liaison entre actions de développement de l´économie rurale (Verbindungen zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft)



LEADER-Management: koordiniert die Organisations- und Kommunikationsstrukturen, übernimmt das Projektmanagement, ist für das Berichtswesen, die Prozess-Evaluierung sowie für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

 

LWK: Landwirtschaftskammer Niedersachsen

 

ML: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung

 

NLS: Niedersächsisches Landesamt für Statistik

 

NLWKN: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.

 

ZILE: Abkürzung für die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung“. Förderfähig sind Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Flurbereinigung, Dorferneuerung, freiwilliger Land- und Nutzungstausch, ländlicher Wegebau, ländlicher Tourismus, Dienstleistungseinrichtungen (z. B. Dorfläden), Orts- und Landschaftsentwicklung, Kulturerbe, Diversifizierung (Entwicklung weiterer Betriebszweige, insbes. bei ländlichen Betrieben), Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte (ILEK), Regionalmanagement.

 

Die Förderrichtlinie ZILE ist ein Baustein im Prozess der Integrierten Ländlichen Entwicklung. Oberziel der ILE ist die Zusammenarbeit der gesamten Region auf der Grundlage einer gemeinsamen Handlungsstrategie, dem Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK). Die Handlungsstrategie sollte dabei nicht vorrangig auf die Akquirierung von Fördermitteln ausgerichtet sein, sondern auf die tatsächlichen Anliegen der Region.